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Aufgeben ist keine Option – Hindernisse im Kopf überwinden und Unmögliches erreichen

12. November 2022, 11:45 - 12:45 Uhr

Wer kennt das nicht, die üblichen Verdächtigen, die sagen, das geht nicht, das schaffst Du nicht usw. Jede:r hat mit solchen Menschen zu tun – Christiane Reppe nennt sie liebevoll Welterklärer.

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Christiane Reppe

Speakerin, Olympiasiegerin

Mit fünf Jahren wurde bei Christiane Reppe ein bösartiger Nerventumor festgestellt und ihr rechtes Bein musste amputiert werden. Als 11-jährige startete sie ihre Sportkarriere im Schwimmen und bereits 4 Jahre später gewann sie zwei Bronze-Medaillen bei der WM in Argentinien. Es folgten weitere WM-Medaillen und zwei Bronze-Medaillen bei den Paralympischen Spielen 2004. Aufgrund einer Schulterverletzung kehrte Christiane 2008 ohne Medaillen von ihren zweiten Paralympics in Peking zurück. Angetrieben durch ihren Trainer Dr. Ralf Lindschulten gewann sie bei ihrer 1. WM 2014 in Greenville Bronze im Einzelzeitfahren und wurde Weltmeisterin im Straßenrennen.
2015 folgte der nächste WM-Titel sowie der Weltrekord über die Marathondistanz in einer Zeit von 01:00:26 Stunden. Den absoluten Höhepunkt ihrer Karriere feierte sie 2016 bei den Paralympics in Rio de Janeiro, von denen sie als Paralympics-Siegerin heimkehrte!
2017 ereignete sich etwas Unglaubliches. Nachdem sich Christiane Reppe intensiv auf die WM vorbereitete, bekam sie zwei Wochen vor dem geplanten WM-Start von ihrem Verband mitgeteilt, dass dieser vergessen hätte, sie dafür zu melden. Eine Nachmeldung wurde abgelehnt. Sie wollte ihr Team direkt vor Ort unterstützen und flog ohne Ausrüstung nach Südafrika. Drei Tage vor dem Wettkampf kam die überraschende Nachricht. Die Nachmeldung wurde akzeptiert. Kurzfristig musste Christiane nun alle logistischen Möglichkeiten ausschöpfen. Ihr Vater flog spontan mit allem Equipment nach Südafrika. Der Aufwand lohnte sich, denn Christiane wurde gleich zweimal Weltmeisterin. Anschließend beendete sie ihre mehr als erfolgreiche Paracyclingkarriere!
Mit dem frischen Abschluss ihres BWL-Studiums in der Tasche und einer Ausbildung zur Mentaltrainerin ging sie neue Herausforderungen an. „Nach meiner Schwimmkarriere und großartigen Erfolgen im Radsport, wollte ich mir selbst im Triathlon einmal mehr beweisen, dass ich Dinge anpacken und durchziehen kann –komme, was da wolle!“ 
Ihre Vielseitigkeit und jahrelanges Training zahlten sich sofort aus, denn gleich im ersten Rennen gab es den ersten Sieg!

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